Urlaub - natürlich mit hund


Heimat ist ein hohes Gut.

Dennoch braucht sowohl der Mensch, als auch der Hund, immer wieder Tage der Erholung und Erlebnisse.

 

Ein Urlaub mit Hund sollte gut geplant sein!

 

Denn schließlich will euer Vierbeiner eine Menge erleben.

Erkundigt euch im Vorfeld über die Umgebung, Ausflugsziele und Begebenheiten.

 

Wenn ihr in das Ausland reist, macht euch schlau, was ihr alles für den Hund braucht.

Impfungen, Ausweise und Genehmigungen - jedes Land hat hier seine eigenen Einreisebestimmungen.



Die möglichkeiten


Hotel

Ein geeignetes Hotel zu finden, erweist sich schwieriger als gedacht.

Es gibt zwar genügend Hotels, die das mitbringen eines Hundes erlauben. Doch damit ist es noch nicht getan.

Auf vielen Buchungsportalen, wird das "Hunde erlaubt" Feld angezeigt, ohne zu wissen in welchem Umfang.

Tretet daher vor der Buchung mit dem Hotel eurer Wahl in Kontakt und fragt, was genau das bedeutet.

 

Auch wenn ihr im Reisebüro bucht, solltet ihr den zuständigen Mitarbeiter darauf aufmerksam machen, dass ihr nähere Informationen dazu wünscht.

 

Darauf solltet ihr achten:

  • Darf euer Hund mit in das Restaurant?
  • Kann er beispielsweise mit in die Lounge?
  • Oder Abends mit an die BAR?
  • Wenn vorhanden, darf er mit an den Outdoor Pool?

Sicherlich muss euer Hund nicht bei allen Aktivitäten im und um den Hotel dabei sein.

Jedoch ist es für einen Hund auch langweillig, die Abende immer alleine im Hotelzimmer zu verbringen.

 

Im Großen und Ganzen empfiehlt sich ein Urlaub mit Hund in einem Hotel nicht wirklich.

Zumindest große Hotelanlagen, sind meistens mehr Qual als Erholung für den Hund.

Entscheidet euch daher lieber für ein kleines Hotel oder einen Gasthof.

Natürlich spielt dabei auch die Größe eures Hundes eine Rolle.

Ferienhaus

Ferienhäuser gibt es en masse auf der ganzen Welt.

Der einzige Nachteil, wenn ihr euch für einen Urlaub im Ferienhaus entscheidet ist, ihr müsst sehr frühzeitig buchen!

 

Denn Ferienhäuser werden immer beliebter und die Zahl der Häuser in denen Hunde erlaubt sind, ist noch relativ gering.

 

Der große Vorteil an einem Ferienhaus ist, dass euer Hund sich hier ohne Einschränkungen frei bewegen kann.

Anders als in den meissten Hotels, in dem oft nur das Hotelzimmer bleibt.

 

Darauf solltet ihr achten:

  • Ist das Ferienhaus umzäunt, so dass euer Hund sich auch im Garten frei bewegen kann?
  • Wenn es ein mehrstöckiges Haus ist, wie beschwerlich sind die Treppen?
  • Wenn ihr ein Haus auf dem Grundstück des Vermieters mietet, hat dieser auch ein Hund?

Der letzte Punkt ist gerade deswegen wichtig, da so manch ein Hund sein Revier gerne mal verteidigt.

Der Urlaub soll Entspannung für alle sein und kein Kampf um Reich und Haus.

Ihr müsst euch auch sicher sein, dass euer Hund sich in fremden Häusern zu benehmen weiss. Denn irgendwann müsst ihr Einkaufen gehen und den Hund alleine lassen.

Wäre schade, wenn die ganze Kaution wegen einer angeknabberten Couch flöten geht.



Zelten

Natur, Sternenhimmel und Ruhe.

Zelten lohnt sich schon, des abendlichen Feuerlagers wegen.

 

Wir persönlich haben bisher nur eine Nacht in einem Zelt verbracht. Im Winter....bei Minusgraden....naja.

Ihr habt hier 2 Möglichkeiten.

 

Öffentliche Zeltplätze

 

Je nach Zeltplatz, kann es da gerne mal ein wenig eng werden. Euer Hund sollte daher sehr stark sozialisiert sein. Denn nichts ist für den Hund anstrengender, als die ganze Zeit angekettet rumliegen zu müssen.

Denkt hierbei auch an eure Mitmenschen. Nicht jeder liebt Hunde so wie wir und ein mancher hat große Angst.

Meiner Meinung nach eignet sich daher ein Besuch auf einem Zeltplatz nur, wenn euer Hund nicht erst beim zweiten Wort hört.

 

Wildes Zelten

 

Das habt ihr natürlich nicht von mir.

Denn nach wie vor ist es in vielen Ländern verboten, wild zu campen!

Dennoch ist es meiner Meinung nach für den Hund um ein Wesentliches entspannter.

Hier müsst ihr (mal abgesehen von der Ansiedlung wilder Tiere) auf niemanden achten und euer Hund kann sich frei bewegen.

 

Darauf solltet ihr achten

  • Zelten ist wahrlich nicht komfortabel. Die Größe des Zeltes sollte demnach den Personen angemessen sein
  • Lasst euren Hund um Gottes Willen nicht draußen oder im Vorzelt schlafen!
  • Und auch euer Hund will gemütlich und nicht auf dem nackten Boden mit Ästen darunter schlafen.

Zelten ist für euren Hund eine neue Erfahrung.

Anders als im gemütlichen Heim, ist er hier den ständigen Geräuschen der Natur ausgesetzt.

Das kann euren Hund bei den ersten malen sehr verwirren und um seinen und euren wohlverdienten Schlaf bringen.

Dessen solltet ihr euch bewusst sein.

Ist euer Hund also schon zu Hause der geborene Wachhund, der jeden anbellt der in die Nähe der Haustür kommt, ist Zelten sicherlich nicht die beste Lösung für einen Urlaub.

Wohnmobil

Von der Sache her kein großer Unterschied zum Zelten.

Mal abgesehen von einem gemütlicheren Bett.

 

Natürlich aber auch wegen der unglaublichen Freiheit, die man mit einem Wohnmobil hat.

Wenn man möchte, kann jeder Tag an einem anderen Ort beginnen. Das nenne ich Freiheit!

 

Die Frage ist natürlich, was ihr alles in dem Wohnmobil benötigt.

Es gibt wahnsinnig gut ausgestattete und vor allem große Wohnmobile.

Die selbstverständlich ihren Preis haben.

Wir selbst besitzen leider keins und müssen uns daher eins mieten, wenn wir so eine Reise antreten wollen.

 

Mit dem Kaufen ist das eh so eine Sache.

Nicht nur das ein Wohnmobil richtig viel Geld kostet.

Nein es muss ja auch im Winter irgendwo abgestellt werden.

Das darf man in Deutschland nicht an jeder Ecke.

Daher ist mieten schon eine gute Wahl.

Wenn ihr lange genug recherchiert, werdet ihr auch einen Wohnwagen finden, der nicht den Preis eines Luxushotelzimmers hat.

 

Darauf solltet ihr achten:

  • Ist auch eurem Hund ein leichter Einstieg möglich?
  • Gibt es eine Möglichkeit den Hund anzugurten?

 

Bei einem Mietwohnwagen ist es natürlich vorher wichtig zu erfragen, ob euer Hund mit an Bord darf.

Das lässt nicht jede Mietwagenfirma zu.

Gerade bei kleineren Wohnmobilen, wird ja meist der Esstisch zum Bett umgewandelt. Daher testet dies vorher aus, um euch sicher zu sein das auch euer Hund dann noch genügend Schlafplatz bleibt.

 

Genau wie das Zelten, wird es eine neue und ganz spezielle Erfahrung für euren Hund sein.

So ein Wohnmobil ist zwar etwas Schallgeschützter als ein Zelt, aber eben doch etwas anderes, als gemütlich in der Wohnung zu liegen.

 

Und so sehr es sich auch anbietet euren Hund während der Fahrt frei durch das Wohnmobil laufen zu lassen.

TUT ES NICHT!

Oder würdet ihr auch eure Kinder unangeschnallt im Auto mitnehmen?

 



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Da wir die Gegend mittlerweile ein wenig kennen, wusste ich, das von dort aus viele Orte leicht zu erreichen sind.

 

Wir haben jeden Tag so lange es ging draußen verbracht und dabei sehr schöne Dinge gesehen und erlebt.

Viel Spaß beim lesen des Tagebuchs.

 


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