Großer Samithsee und Umgebung

Viel war los in den letzten Monaten

 

Berichte mussten warten und Ziele nach hinten verschoben werden.

 

Hier ist ein kleiner Einblick in unser verändertes Leben und der erste Bericht unserer Aufarbeitung.


Bericht

 

Die Uhr kennt keine Gnade - wo ist die Zeit die ich nicht habe

 


Die Pläne waren Groß in den letzten Wochen und dennoch ging alles irgendwie nicht auf.

Sowohl Beruflich, als auch privat, hat sich einiges getan das mich zeitlich recht eingeengt hat. Das gute ist, dass keine Veränderung von schlechter Natur war.

Wir haben eine neue Wohnung gefunden und ich kann meine Leidenschaft Wandern jetzt auch Beruflich noch mehr ausleben.

Dennoch hat die Arbeit an der Website und das erkunden von neuen Gebieten darunter gelitten.

Aber trotz allem haben wir in den letzten Monaten schöne Momente erlebt und neues entdeckt.

 

Den Anfang unserer Aufbereitung machen wir mit unserer Tour am großen Samithsee.

In der Nähe von Biesenthal gelegen, verspricht die Umgebung schon im voraus großartig zu werden. Wir waren jetzt schon viel im groben Umkreis unterwegs und wurden nie enttäuscht. Diese Umgebung hat uns beide auch direkt so gut gefallen, dass wir ihr innerhalb von zwei Wochen gleich zwei Besuche abgestattet haben.

Das Auto können wir, anders als die Straßenschilder aussagen, ganz gemütlich in der Nähe vom See parken. Dennoch ist der einfache Weg zum See uns zu lahm. Zunächst wollen wir mehr über die Umgebung erfahren und gehen daher einen großen Bogen durch den Wald zum See.

Schon auf den ersten Schritten, zeigt der Wald das er es in sich hat. Es ist immer schwer zu beschreiben, warum es uns manche Wälder so antun.

Ein Wald ist doch ein Wald oder nicht? Nein!

 

Es ist das besondere Licht, die Mischung der Bäume die komplette Atmosphäre.

So vieles hebt ein Gebiet vom anderen ab.

Man möchte sogar meinen, dass der eine Förster seinen Wald ordentlicher hält als der andere.

Was es auch ist, Kira gefällt es hier ungemein.

Auf unserem Weg gelangen wir nach einiger Zeit auf eine kleine Anhöhe, an der selbst sie staunend über das Gebiet schaut.

Kein Wunder also, dass wir hier einen riesigen und Neu aussehenden Hochstand finden. Eben jene Anhöhe umlaufen wir um dann später den entgegen gesetzten Blick von unten zu haben.

Schon der große Bogen um die Anhöhe führt uns in die tiefen des Waldes, der so ruhig und friedlich ist wie wenige.

Schön ist auch zu sehen, dass hier gewisse Abschnitte neu bepflanzt werden.

Auch auf der Lichtung werden wir Zeugen einen schönen Naturschauspiels zwischen Licht und Schatten, die sich abwechselnd die Ehre geben. Zwischen all den farbigen Blättern und Bäumen finden wir auch genug Platz, um Kira mit einem Stock quer durch das Gebiet zu jagen.

 

Danach machen wir uns so langsam auf zum Samithsee.

Auf dem Waldweg sind viele Spuren von Wildschweinen zu sehen, die sich an den zahlreichen Pilzen satt gefressen haben. Kira steht dem Ganzen etwas skeptisch gegenüber und horcht bei jedem Geräuch lieber genauer hin

Hat der Wald eben noch das typische Gewand vom Herbst getragen, so strahlt er jetzt wieder im satten Grün.

Und so lange wir noch nicht beim See sind, rutscht Kira eben auf dem feuchten Moos rum.

 

Am See kommen wir an einer ziemlich ungünstigen Stelle an.

Es gibt keine Möglichkeit ans Wasser zu kommen. Zumindest nicht, wenn man keine Lust hat durch Schilf zu laufen.

Bei unserem ersten Besuch haben wir auch nicht wirklich versucht ans Ufer zu kommen. Heute ist das Verlangen zu groß, eine schöne Stelle zu finden.

Dazu müssen wir uns zunächst durch Gebüsch am Ufer schlagen, da es keinen richtigen Weg gibt.

Genutzt hat es nicht wirklich etwas, da wir nur in einem sehr sumpfigen Gebiet landen. Nicht das dass Kira stören würde. Also wieder ab durchs Gebüsch den Weg suchen.

Auf diesem merken wir ziemlich schnell, dass wir kein Glück haben werden. Das einzige was neben uns ist, ist ein riesiges Feld das sich den ganzen Weg lang erstreckt.

 

Könnten wir drüber laufen, um so eventuell auf die andere Seite des Sees zu gelangen? Ja.

Wollen wir über das matschige Feld laufen? Nein.

So kommt es wie es kommen muss und wir laufen schlussendlich nur einen großen Bogen zurück zum Ausgangspunkt am See.

Außer einer kleinen Bucht finden wir also bei unseren beiden Besuchen kein schönen Platz am See.

Was jedoch nicht wirklich schlimm ist, da der See sehr matschig erscheint. Zumindest hat Kira beträchtliche Schwierigkeiten aus dem Wasser zu kommen.

 

Auf dem Rückweg zu unserem Auto, laufen wir dann eine Geschichtsträchtige Straße entlang.

Denn direkt neben unserem Auto ist ein großes verlassenes Areal, dessen mit kyrillische Schrift versehende Schilder vermuten lassen das es sich um eine alte Kaserne handelt. Die vielen Verbotsschilder und Warnung halten mich dennoch zurück, mich hier mit Kira umzusehen.

Auch zu Hause finde ich leider nicht wirklich heraus was sich hinter den Mauern mal befunden hat.

 

Für uns beide bleibt also ein weiterer schöner Wald in der Nähe, in dem wir pure Ruhe genießen können.

Auch wenn Kira diesmal kein See zum baden hat

 

Wanderroute

* Nur bis Punkt 9 - Die Aufzeichnung war noch bei der Abfahrt an ;-)


Bilder


Anfahrt



Kommentar schreiben

Kommentare: 2
  • #1

    Pilar (Samstag, 10 Februar 2018 20:41)

    Ich finde eure Reisen toll! Ihr seid ein gutes Team.

  • #2

    4Pfotentraum (Sonntag, 11 Februar 2018 12:17)

    Vielen lieben Danke für das Lob. Es freut uns sehr, dass dir unsere Arbeit gefällt