Thüringer Wald - Rennsteig & Ohratalsperre

Der Thüringer Wald.

 

Eigentlich schon fast nicht zu glauben, dass wir hier noch nie einen Fuß reingesetzt haben.

 

Auf unseren Reisen nach Bayern haben wir uns immer vorgenommen hier irgendwann einmal halt zumachen.

Jetzt war es endlich so weit und wir haben zwei freie Tage für einen Ausflug genutzt.


Bericht

 

Den ersten Tag hatten wir fast peinlich genau durchgeplant. Wir wollten uns früh aufmachen, um möglichst viel vom Tag zu haben - Auf dem Weg nach Thüringen einen Zwischenstopp an einem See machen - Von Oberhof aus den Rennsteig lang auf den großen Beerberg wandern, zur nahe gelegenen Plänckners Aussicht, zum Schneekopfmoor und zur Seiffartsburg.

Aber wie so oft im Leben, kam es ganz anders als erwartet.

 

Fangen wir von vorne an. Das mit dem frühe Vogel haben wir zwei noch sehr gut hinbekommen.

Nach einer kleinen Gassi Runde am morgen und einem Frühstück für Kira machen wir uns gegen 8:00 Uhr auf den Weg.

Bis nach Oberhof brauchen wir laut Navi circa 4 Stunden und sollten somit irgendwann zwischen 12:00 – 13:00 Uhr aufschlagen.

Unseren Zwischenstopp wollen wir am Geiseltalsee in der Nähe von Braunsbedra einlegen und kommen dort auch planmäßig nach gut 2 Stunden an. Leider stoßen wir trotzdem auf die erste Schwierigkeit des Tages.

Denn der See, der eigentlich genau neben dem eingegebenen Ziel liegen sollte, ist einfach nicht zu finden. Stattdessen landen wir in einem Industriegebiet durch das wir uns mehr schlecht als Recht durchschlagen.

Da ich auch nicht zu viel Zeit verlieren will, gebe ich die Suche nach 20 Minuten auf und uns beiden bleibt somit nur ein kurzer Spaziergang durch einen kleinen Wald.

Ich kann mir immer noch nicht erklären warum dieser See nicht zu finden ist, wo er eigentlich zu finden sein sollte. Dennoch ist Kira sichtlich erfreut darüber, dass wir die 4 Stunden nicht durchfahren und sie zwischendurch nochmal ein bisschen toben kann.

Da Kira sich auch mit kleinen Dingen zufrieden gibt, reicht ihr dann auch eine kleine Pfütze zur Abkühlung.

Wenn es auch ein bisschen Schade ist den See nicht gefunden zu haben, soll das jetzt die Laune nicht vermiesen.

 

Was uns aber gewaltig die Laune versaut ist der Stau in dem wir keine 30 Km vor Oberhof stehen. Zunächst wirkt dieser gar nicht weiter wild und es geht zumindest langsam voran. Später jedoch, stehen wir sage und schreibe 1 ½ Stunden auf ein und der selben Stelle.

Damit es sich auch richtig lohnt, knallt uns auch noch die Sonne von der Seite rein. Zu allem Überfluss bekommen die Leute es auch mal wieder nicht hin eine Rettungsgasse zu bilden.

Warum auch? Könnte ja schließlich nur ein Menschenleben auf dem Spiel stehen oder der Unfallort schneller geräumt sein. Nach den 1 ½ Stunden stillstand geht es dann noch eine halbe Stunde im Schneckentempo weiter, bis wir dann endlich wieder Vollfahrt aufnehmen können.

In Oberhof kommen wir dann so gegen 14:30 Uhr an.

Und weil wir ja gerade nicht viel Zeit verloren haben, kommt es uns auch ganz gelegen das wir unsere gebuchte Pension nicht finden können.

Die Adresse die wir haben, führt uns an ein Haus, dass gerade erst gebaut wird. So zumindest der Anschein. Nachdem wir dann fast das ganze Dorf durchfahren haben, versuchen wir uns doch nochmal an der Baustelle.

Irgendwann finden wir einen Bauarbeiter und fragen ihm nach unsere Pension die hier sein sollte. „Ja sie stehen direkt davor“ ist jetzt nicht unbedingt die Antwort die ich hören wollte.

Also rein ins Vergnügen und schauen wie hart es uns getroffen hat. Nachdem wir die Empfangsdame getroffen haben, bringt sie uns auf unser Zimmer und wir können durchatmen.

Zwar ist hier eine riesige Baustelle, aber im Innern sieht es schon ganz anders aus. Auch wenn es sehr hilfreich wäre, irgendwo ein Schild anzubringen das hier die Pension ist.

Wie dem auch sei, lassen wir uns noch den schnellsten Weg zum Rennsteig erklären und können uns endlich auf in die Natur machen.

 

Die geplante Tour können wir zwar vergessen, aber wir müssen ja nicht ganz drauf verzichten. Also entscheiden wir uns kurzer Hand nur den Rennsteig bis zur Plänckners Aussicht zu laufen und dann wieder zurück zu gehen.

Als wir dann so auf dem Parkplatz am „Rondell“ stehen, die nächste Überraschung für uns.

Hier liegt noch Schnee und das nicht wenig. Haben wir so jetzt nicht mit gerechnet, soll uns aber nicht stören.

Ganz im Gegenteil – Kira ist sofort begeistert und kann sich gar nicht mehr beruhigen. Was dieser Hund den Schnee liebt. Der Weg zur Plänckners Aussicht ist für uns auch sehr einfach zu finden.

An jeder wichtigen Stelle, stehen jede Menge Wegweiser die alle erdenklichen Orte der Gegend auflisten.

Einziger Wermutstropfen an einem sonst sehr angenehmen Weg ist die unmittelbare Nähe zur Landstraße. Zwar nicht die ganze Zeit direkt daneben, aber doch nah genug dran um die Autos zu hören.

Da wir auf einen Berg steigen, ist der Weg natürlich auch nicht gerade ein gemütlicher Spaziergang. An einigen wenigen Stellen ist es sogar überraschend steil.

Da es aber nur gut 6 Kilometer sind, alles einfach zu händeln. Unterwegs sehen wir genügend Möglichkeiten für eine Rast. In Form von kleinen Bänken oder größeren Rastplätzen.

 

Von der Plänckners Aussicht habe ich mir unheimlich viel versprochen. Als wir dann dort ankommen bin ich dann schon ein wenig enttäuscht.

Keine Ahnung ob es daran liegt das sowieso alles schief gelaufen ist heute. Aber ich hatte irgendwie etwas erwartet das mehr Impulsivität hat.

Nicht das wir uns falsch verstehen. Wir haben schon eine weite Aussicht auf die ganze Umgebung. Ich hatte jedoch auf eine Aussichtsplattform am Rande eines steilen Berges gehofft.

Natürlich kann man mir da aber auch vorwerfen das ich mich ja auch vorher hätte informieren können. Aber wo bleibt da die Überraschung?!

Die vorhandene Plattform ist dann leider auch nicht hoch genug um noch mehr sehen zu können als vom Boden.

Mal davon abgesehen das sie mit ihren Metallstufen nicht gerade Hunde freundlich ist. Kira versucht es auch gar nicht erst wirklich da hinauf zu kommen. Ist einfach viel zu ungemütlich für sie.

 

Den Rückweg wollen wir dann nicht gehen, wie wir ihn gekommen sind und wollen einen kleinen Bogen bis zum Auto laufen. Da bisher alles so gut ausgeschildert war, habe ich die Hoffnung das dies auch abseits des Rennsteigs so bleibt. Zum Anfang ist das auch so.

Neben dem Rennsteig sind verschiedene Routen für Langläufer die auch die Richtung anzeigen. Nach ein paar Kilometern hört das jedoch plötzlich auf.

Da die Wegweiser auch nicht gerade klein sind, bezweifle ich das ich einen übersehen haben könnte. So kommt es wie es kommen musste und unser kleiner Bogen wird ganz plötzlich zu einem sehr großen.

Was uns spätestens dann auffällt, als wir auf den Berg schauen können, von dem wir gekommen sind. Zwischen uns ein tiefes Tal, dass jetzt auch nicht Querfeldein überwunden werden kann.

Der Schnee hier, ist auch sehr viel tiefer als noch auf dem Hinweg. Was die Strecke gleich noch anstrengender macht. Was für Kira das pure Vergnügen ist, wird für mich langsam zur echten Herausforderung.

Vor allem da ich nicht weiß, wo wir eigentlich genau sind. Irgendwann landen wir dann am Bahnhof „Oberhof Thür“.

Hier habe ich dann auch endlich wieder Empfang auf dem Handy und kann die Lagen checken.

 

Ganz so weit wie angenommen sind wir gar nicht vom Auto entfernt. Das Problem jetzt ist eher die eintretende Dunkelheit. Von der Sache her müssen wir uns jetzt immer nur in der Nähe der Landstraße L3247 aufhalten um zum Auto zu gelangen.

Worauf wir nur hoffen ist, dass es die Möglichkeit auch gibt. An und für sich haben wir da auch Glück. Nur geht es jetzt nochmal einen Berg rauf und der Weg, ob der logischerweise kurvigen Führung, wird länger als gedacht.

Ungefähr ab Mitte der ganzen Strecke ist es dann auch Dunkel. Also geht es mit Kopflampe bewaffnet mitten durch einen unbekannten Wald.

Und in so einem dunklen Wald kommt es dann auch schon mal vor, dass man plötzlich die falsche Abzweigung nimmt. Was soll man auch anderes erwarten, wenn die Wegweiser lediglich aus Pfeilen ohne Ortsangabe auf einem Baum zu finden sind.

Dennoch schaffen wir es zum „Rondell“ und zum Auto.

Auch wenn es nicht die Tour war die wir gehen wollten und es ziemlich Abenteuerlich wurde, war die Runde irgendwie schön.

Vielleicht auch gerade wegen dem Abenteuer in einem Wald verloren zu sein den wir nicht kannten.

Kira jedenfalls beschwert sich nicht und ist wahrscheinlich froh nochmal im Schnee gelaufen zu sein.

Der Krönende Abschluss dieses Chaostages ist dann noch, dass ich versehentlich den neuen „Unterwegs“ - Trinknapf von Kira am Parkplatz stehen lasse.

Auf einem i muss halt schließlich immer ein Punkt.

 

Wanderroute


Bilder


Anfahrt



Bericht

 

Nach dem etwas ungünstig verlaufenen Tag gestern, wollten wir heute so früh wie möglich raus und den Ausflug noch „retten“.Oberhalb von Oberhof liegen zwei Talsperren ziemlich nah aneinander und wir wollten beide mitnehmen.

Beim Frühstück jedoch, sagt uns eine der Mitarbeiterinnen der Pension das sich eigentlich nur eine Talsperre wirklich lohnt. Wir sollen lieber zur Ohratalsperre und die Talsperre Schmalwasser links liegen lassen.

Dort soll das Wasser und das Ufer nicht so sauber sein. Im normal Fall bin ich ja jemand der sich lieber selbst ein Bild macht. Durch das Chaos gestern, vertraue ich der guten Frau mal.

 

Um zu der Talsperre zu gelangen, parken wir auf einem großen kostenfreien Parkplatz direkt vor dem Gasthaus „zur Wegscheide“. Da diese am Dienstag immer ihren Ruhetag hat, ist die Umgebung auch nahe zu wie ausgestorben.

Neben dem Gasthaus führt ein Waldweg direkt in die Natur und zum ersten Wegweiser. Bis zur Ohratalsperre sind es knapp 2 Km und Kira riecht schon jetzt förmlich das Wasser. Der Weg hinab zur Talsperre ist gleich zu Beginn sehr steil. Neben uns fließt ein kleiner Bach und die noch tiefstehende Sonne wirft ein Wahnsinns Bild auf den Weg.

Ein Bild, dass mich zunächst sehr begeistert. Bis ich dann sehe, dass es die ganzen 2 Km weiterhin sehr steil Bergab geht.

Warum mich das für einen kurzen Moment tief durchatmen lässt? Weil mir bewusst wird, dass wir diesen Weg auch wieder zurück müssen und das sehr sehr anstrengend wird. Bleiben wir jedoch erst mal im hier und jetzt und genießen wir die Aussicht.

Am Ende des Wegs kommen wir dann direkt an einem Fluss an. Neben diesem befinden sich ein großer Felsen – der Triefstein.

 

Eine Infotafel gibt uns Einblicke in die Geschichte und wir erfahren das vom Triefstein früher ein Wasserfall in den Fluss plätscherte. Das ist jetzt leider nicht mehr der Fall und stattdessen rauscht das Wasser durch einen Öffnung mitten im Stein.

Kira ist es ziemlich egal wo das Wasser her kommt und ist wieder mittendrin statt nur dabei. Eine weitere Infotafel weist uns jedoch darauf hin, dass sowohl Baden als auch das Wandern direkt am Ufer mit Strafe verboten ist.

Ziemlich ungünstig wenn man einen Hund hat der so Wasser verrückt ist. An die Leine nehmen muss ich Kira jedoch nicht. Denn der Rundweg, auf dem wir uns kurze Zeit später befinden, führt weit ab vom Ufer und Wasser.

Dieser Weg führt uns langsam und stetig ein paar Höhenmeter hinauf auf den anliegenden Berg. Am Wegesrand gibt es immer wieder Abzweigungen in den Wald, die wir heute aber nicht weiter erkunden wollen.

Wenn auch Wegweiser wie „Foerster Jürgens Stein“ sehr verlockend klingen.

Der Weg an sich ist trotz seiner Steigerung angenehm zu laufen. Was jedoch ein bisschen Schade ist, ist das es wenige weitsichtige Ausblicke auf die Talsperre gibt.

Nicht das ich irgendwie dafür wäre die Bäume hier abzuholzen, aber eben diese verhindern diese Aussicht. Da wir uns aber mittlerweile als so was wie erfahrene Wanderer schimpfen dürfen, sind wir uns eigentlich ziemlich sicher das so eine Aussicht früher oder später noch kommen wird.

 

Unsere Geduld wird dann auch kurz vor der eigentlichen Talsperre belohnt. An einer Stelle, in dem der See nochmals weit in die andere Himmelsrichtung führt haben wir eine Beeindruckende Aussicht.

Der vorhandene Tisch lädt zu einer kurzen Rast ein. Da Kira an dieser Stelle fast Sehnsüchtig auf das Wasser starrt, an das sie nicht kommt, tut sie mir schon ein wenig Leid.

Aber auch Madame kann nicht immer alles haben was sie will. Kurz vor der Talsperre sehen wir dann ein weiteres Schild. „Zum Aussichtspunkt - 500 Meter“ steht da kurz und knapp. Da dies keine große Strecke ist, müssen wir dort einfach hin.

 

Aber obwohl wir fast 2 Kilometer in den Wald laufen, ist von einem Aussichtspunkt absolut nichts zu sehen. Stört uns in diesem Moment aber auch herzlich wenig.

Denn der schöne Wald und die Sonne die durch ihn durchstrahlt, sind Belohnung genug.

Unser nächster Schritt ist es über die Talsperre zu laufen. Auch wenn dieser nicht sonderlich schön gestaltet ist, haben wir dennoch einen schönen Ausblick. Links auf den See und die Berge. Rechts auf den Ort Schwarzwald.

Auch hier gibt es ein Restaurant, an dem ich eigentlich gerne einkehren würde. Nur leider hat auch dieses geschlossen. Also machen wir uns beide auf den Norden des Sees zu erkunden.

 

Der große Unterschied hier im Norden ist, das es mehr Felsen in Ufernähe gibt. Wie wir so sind, können wir diese auch nicht einfach so stehen lassen.

An einer Stelle führt ein kleiner Waldweg genau auf einen dieser Felsen. Da ich schon von der anderen Seite gesehen hatte, dass diese nicht gerade ungefährlich sind, nehme ich Kira vorsichtshalber an die Leine.

Schließlich durfte sie den ganzen Tag schon nicht ans Wasser und wer weiß was da plötzlich in ihrem Kopf vorgeht. Verrückt wie sie ist, würde sie auch von einem Felsvorsprung ins Wasser hüpfen.

Auf dem besagten Felsen haben wir dann die Aussicht, auf die wir den ganzen Tag schon gehofft haben.

Wirklich der pure Wahnsinn.

 

Für einen Moment male ich mir aus, wie es wäre hier mit dem Zelt zu übernachten. Nachdem wir uns dann bestimmt eine halbe Stunde den Ausblick in unsere Hirne gebrannt haben geht es für uns weiter.

Das letzte Stück wird zumindest für mich langsam zu einer Herausforderung. Denn aus welchen Grund auch immer, habe ich plötzlich einen sehr unangenehmes Stechen im Knie. Dieses Stechen wird ziemlich schnell zu einer Belastung irgendwie voran zu kommen und ich bin nur noch am humpeln.

Dementsprechend fällt es mir immer schwerer mich auf die Umgebung zu konzentrieren. Was ich jetzt nur noch will, ist zurück zum Auto.

Bevor wir dort ankommen, ist es jedoch noch ein gutes Stück Weg. Unterwegs kommen wir noch an einer weiteren kleinen Sperre vorbei. Da wir mittlerweile wieder Nah am Ufer sind, kann ich auch Kira nicht mehr zurück halten ins Wasser zu gehen.

Wenigstens springt sie nicht in den eigentlichen See, sondern in den angrenzenden Bach und die Vorsperre „Kerngrund“.

 

Die letzten Meter bis zum Triefstein werden dann noch einmal einen Zacken schwieriger. Nicht weil der Weg schwer ist, oder ich Kira vom Wasser fern halten muss.

Nein weil sich mein anderes Knie solidarisch zeigt um das Ganze noch angenehmer zu machen. Im Prinzip ziehe ich jetzt ein Bein irgendwie hinter mir her, während das nur halb so schmerzhafte uns irgendwie nach vorne treibt.

Was mir in diesem Moment durch den Kopf geht, ist die Tatsache das da ja noch eine 2 Km steile Strecke zum Auto vor uns liegt.

Am Triefstein angekommen wird aus diesem Grund nochmals eine lange Pause eingelegt und sich Mental auf den Aufstieg vorbereitet. Keine Ahnung ob Kira mein Leid teilt oder sie auch einfach nur fertig ist, aber zu meiner Überraschung interessiert sich Kira in keinster Weise für das Wasser.

Sie liegt einfach nur so neben mir und wartet darauf das wir weiter ziehen.

Was ich am liebsten nicht machen möchte, aber ich auch nicht drum herum komme.

 

Als wir so die ersten Meter hinter uns gebracht haben, kommt  von hinten ein Auto auf uns zu.

Nein es gibt kein Happy End und ein freundlicher Bewohner nimmt uns mit nach oben.

Im Auto sitzt der Förster, der uns mitteilt das Kira an die Leine muss. Anscheinend gibt es in Thüringen ein ziemlich strengen Leinenzwang der auch sehr teuer werden kann.

Der Förster ist jedoch sehr freundlich und hat keine andere Absicht als uns darauf hinzuweisen. Wir beide sind einfach nur froh das wir ihn erst am Ende des Tages treffen.

Die ganze Tour mit Kira an der Leine wäre sehr öde geworden. Den Berg kämpfe ich mich dann im Schneckentempo und mit einem dutzend Pausen irgendwie doch hoch.

Kira ist in dieser Zeit sehr geduldig mit mir und ich bilde mir fast ein, dass sie mich am liebsten tragen würde.

 

Am Auto kommen wir dann gegen 17 Uhr an und machen uns auf den Heimweg. Auf den Rückweg nach Berlin machen wir unsere Pause dann an einer alten Burg, dessen genauen Standort ich leider vergessen habe.

Aber immerhin haben wir auch noch ein wenig Kultur in den Ausflug mit eingebracht.

 

Wanderroute - Ohratalsperre


Bilder

Anfahrt