Wanderung von Erkner nach Strausberg


Wir haben auf dieser Tour mal wieder Begleitung gehabt.

 

Luis, ein ehemaliger Arbeitskollege aus meiner Zeit als Versicherungsmakler und begeisterter Wanderer, gesellte sich zu uns.

Er ist ein ziemlich Erfahrener Wanderer und wenn man so will, mit der Grund warum ich angefangen habe mehrtägige Touren mit Kira zu machen.


Ausgangspunkt ist der S-Bhf. Erkner.

Unser Plan ist es von Erkner bis nach Petershagen zu wandern.

Nach einem kurzen Spaziergang durch Erkner, sind wir auch direkt im Waldgebiet rund um den Flakensee.

Kira braucht beachtlich lange um einen Weg zum Wasser zu finden. Kann man ihr aber auch nicht verübeln, da der Weg zunächst ein gutes Stück vom Ufer weg ist.

Ich persönlich habe mir den Weg nur ganz grob rausgesucht und wollte es nehmen wie es kommt. Weshalb ich natürlich nicht abgeneigt bin, als ich erfahre das wir uns auf einem Teilstück des 66 Seen Wanderwegs befinden.

 

Schon der Flakensee ist einen Ausflug wert.

Nicht nur weil es unzählige Möglichkeiten gibt es sich hier am Ufer bequem zu machen. Nein auch weil das Wasser super sauber und Glasklar ist.

Gleich zu Beginn laufen wir an einem Campingplatz vorbei, neben dem ein schöner großer Sandstrand ist. Da dieser bei dem Wetter natürlich gut besucht ist, nehme ich Kira für das kurze Stück an die Leine.

Danach darf sie jedoch wieder frei laufen und hat wie immer Spaß in ihrem geliebten Wasser.

Zum Ende des Sees laufen wir an einer kleinen und sauberen Strandpromenade lang. Hier findet ihr etliche Gelegenheiten um euch in Restaurants und Biergärten zu erfrischen.

An der Woltersdorfer Schleuse halten wir uns rechts und werfen einen kleinen Blick auf den Liebesquelle Brunnen. Von dem habe ich noch nie zuvor gehört und das ist auch nicht weiter schlimm.

Es gibt bestimmt eine schöne Geschichte zu dem Brunnen, aber optisch was her macht er nicht unbedingt.

 

Danach geht es für uns weiter zum Kalksee.

Auch hier sind mehr als genügend Plätze am Ufer, an denen man gemütlich entspannen kann. Ungefähr nach der Hälfte des Sees, kommt auch ein kleiner Hundestrand.

So wie wir, trifft man hier bestimmt immer auf einige Spielgefährten. Kira hat da heute aber weniger Lust drauf und geht ziemlich desinteressiert an den Hunden vorbei.

Der Weg um den Kalksee ist etwas grober. Bei schlechten Wetter sollte man sich festes Schuhwerk anziehen.

Am Ende des Sees gelangen wir dann an den Kalkgraben. Ein kleiner Fluss der direkt zum anliegenden Abbaugebiet fließt. Eigentlich ein schönes Plätzchen dieser Kalkgraben. Wenn da nicht diese riesige Autobahnbrücke wäre.  

Da unser Ziel weiter nördlich liegt, überqueren wir den Kalkgraben über eine Brücke und laufen durch Rüdersdorf. Zu Beginn bleibt uns nichts weiter übrig als durch den Stadtkern zu laufen.

Aber nach gut 2 Km sind wir dann auch wieder in der Natur. Den vielen Wegweisern sei Dank.

 

Der nächste und letzte See auf der Tour, ist der Stienitzsee. Der Weg zu diesem, ist etwas Abenteuerlicher.

Die Wege sind nicht mehr so gut zu belaufen und werden auch enger.

Auch eine kleine Eisenbahnbrücke müssen wir überqueren. Die leider einen nicht sehr Hundefreundlichen Untergrund hat. Aber Kira bewältigt diesen Prima und schon befinden wir uns auch schon am Stienitzsee.

Am Ufer stehen einige alte und verlassene Fabrikgebäude. Hier muss ich wohl mal alleine hin.

Nach dem uns die Sonne in Rüdersdorf fast erschlagen hat, sind wir alle ganz froh jetzt wieder in einem schattigen Wald zu laufen.

Am Stienitzsee, ist der Plan eigentlich, nach gut der Hälfte in Richtung Petershagen zu laufen.

Diese Möglichkeit verpassen wir gekonnt und laufen nichts ahnend bis ans andere Ende des Sees.

Dann geht es eben nach Strausberg und einen von den zig Bahnhöfen. Dazu wird kurzer Hand die Karte gecheckt. Immer Richtung Norden und ein kleines Stück neben einer Landstraße laufen.

Das mache ich nicht wirklich gerne. Solche Strecken, seien sie noch so kurz, sind immer gefährlich.

Aber es ist nun mal die einzige Möglichkeit. Zum Glück ist dieser Abschnitt sehr kurz.

Nur einen Kilometer müssen wir es m Straßenrand aushalten und können dann auf einem kleinen Feldweg weiter laufen. In Strausberg kommen wir dann direkt an der Kaserne raus und müssen jetzt noch gut 2 Km bis zum Bahnhof laufen. Luis und ich belohnen uns mit einem Bier, dass wir eigentlich in einem Biergarten genießen wollten.

Da der einzige uns ersichtbare in Strausberg zu hat, muss der gute DB Store herhalten. Schmecken tut es trotzdem.

 

 

Wanderroute


Bilder