Ostsee 7.05.2016 - 8.05.2016


Der Frühling ist da und der Sommer wartet auch schon um die Ecke.

Zeit die große Stadt zu verlassen und es sich für ein Wochenende gut gehen zu lassen.

 

Wir mussten nicht lange überlegen und entschieden uns für eine Tour ans Meer. Ab an die Ostsee....Ab nach Rügen.

Es war nicht alles neu was wir gesehen haben. Aber unser letzter Trip nach Rügen lag nun schon 7 Jahre zurück.

Zeit also Erinnerungen aufzufrischen und neue zu erlangen.


Da wir beide Tage voll ausnutzen wollen, machen wir uns recht früh auf den Weg.

 

In unsere Unterkunft können wir offiziell erst ab 15 Uhr rein. Es gab zwar eine Absprache mit dem Vermieter, eventuell schon früher in das Apartment rein zu können. Aber dazu später mehr.

Für uns hieß das also, dass wir uns die Zeit bis dahin woanders aufhalten müssen. Da Rügen Groß ist also kein Problem.

Wir hatten vor, das Wochenende eher im Norden der Insel zu verbringen. Dementsprechend haben wir uns für die Überbrückung eine Stelle im südlichen Teil von Rügen rausgesucht. So können wir auch die andere Seite der Insel sehen.

Unsere Wahl fiel auf den kleinen Ort Lauterbach.

Dort können wir am Strand entlang spazieren, es gibt einen kleinen Wald und eine Insel vor der Küste. Kann ja so verkehrt nicht sein.

 

Die Hinfahrt ist zum Glück komplett Problemlos.

Wir haben weder Staus, noch haben wir uns verfahren. So sind wir wie geplant gegen 11 Uhr am Ziel angekommen.

In Lauterbach gilt es jetzt erst mal einen Parkplatz zu finden. Der Hafen sollte dafür ein geeigneter Ort sein.

Doch leider ist der vorhandene Parkplatz Gebührenpflichtig. Aus irgendeinem Grund denke ich mir, dass das jetzt nicht wirklich notwendig ist. Vor allem, da wir hier ja nur 1-2 Stunden verbringen wollen.

Kira gefällt es zwar gar nicht, dass sie jetzt hier nicht austeigen darf, aber warum unnötig Geld ausgeben.

Mein Gespür ist mal wieder richtig. Nur wenige Meter weiter, in der Nähe eines großen Badehauses, finden wir einen freien Parkplatz. Direkt am Strand gelegen und komplett frei.

Also heißt es Rucksack aufschnallen und Kira nach der langen Fahrt ins Freie zu lassen. Selbstverständlich läuft sie schnurstracks auf das Meer zu.

Hat sie sich auch verdient.

Von hier aus haben wir auch einen schönen Blick auf die Hafenanlage von Lauterbach. Und das alles ohne einen Cent zu zahlen.

 

Jetzt heißt es den Strand entlang zu spazieren und eine Stelle zum Spielen zu finden. Der Weg am Strand entlang, ist zumindest um das Badehaus sehr schön angelegt.

Nur Kira hat davon wenig. Da riesige Felsen ihr den Weg zum Wasser nicht gerade einfach machen.

Aber Kira wäre nicht Kira, wenn sie es nicht wenigsten einmal versuchen würde.

Mit leichter Angst, sie bricht sich an diesen rutschigen Felsen gleich die Beine, beobachte ich das Ganze.

Da sie selbst merkt, dass das nichts wird, bleibt es bei ihrem einem Versuch.

Nach der Badeanstalt kommt noch ein Spielplatz und nach diesem wird der Weg zu einem kleinen Trampelpfad.

Noch immer ist das Ufer von ziemlich großen Felsen umgeben. Doch ab und zu kommen kleine Stellen an denen Kira auch mal ins Wasser kann.

Nach ungefähr einem Kilometer kommt dann ein winzig kleiner Sandstrand. Für mich heißt das hinsetzen und für Kira heißt es schwimmen gehen.

Während ich also Kira durch das Wasser jage, esse ich so langsam mal mein Frühstück. Wo könnte es schöner sein, als an einem Strand an der Ostsee?

So verbringen wir eine gute Stunde an der kleinen Bucht und machen uns dann langsam auf den Weg zu unserem Apartment. Schließlich liegt da auch noch mal eine gute Stunde Fahrt vor uns.

Zurück zum Auto geht’s durch den angrenzenden Wald.

Ein großer Waldweg ebnet uns den Weg zurück an das Badehaus und unterwegs treffen wir auf viele Radfahrer. Scheint eine beliebte Fahrradstrecke zu sein.

Der gerade noch einsame Parkplatz ist mittlerweile gut gefüllt.

Sind wir wohl noch gerade rechtzeitig angekommen.

Aber nun heißt es auf nach Glowe. Auf zu unseren Apartment.

 

Dort angekommen dann der Schreck.

Trotz vorheriger Absprache, dass ich früher rein darf, ist das Apartment noch nicht fertig.

Wir wollen jetzt natürlich nicht 2 Stunden damit vergeuden, doof in der Gegend rumzustehen. Ich frage also den Vermieter ob ich denn nicht schon den Schlüssel haben könnte.

Ich will hier sowieso nur eine Nacht schlafen und mein Gepäck kann ich auch heute Abend rein tragen.

Er hat sofort ja gesagt und mir den Schlüssel geholt.

In Anbetracht der Tatsache, dass er keinen Ausweis von mir hatte, kein Geld und auch noch nicht den unterschriebenen Mietvertrag, eine sehr feine Geste.

Mit dem Schlüssel im Gepäck geht es jetzt also Richtung Norden. An den Strand, an dem wir schon vor 7 Jahren waren.

Einfach weil ich weiß, dass Kira da Problemlos und frei laufen kann.

 

Als wir an dieser riesigen Anlage mit Ferienhäusern angekommen sind, stellt sich mal wieder die Frage wohin mit dem Auto?

Auf den Parkplatz dürfen wir nicht und auch sonst gibt es nicht viele Möglichkeiten. Wir finden eine kleine Lücke direkt an den Ferienhäusern.

Mit ein wenig Angst, ob ich da überhaupt stehen darf, parke ich den kleinen Micra ein. Da ich nirgends ein Schild sehe, belasse ich es auch dabei.

Auch wenn ich ein mulmiges Gefühl habe. Wäre schon sehr suboptimal, wenn das Auto plötzlich abgeschleppt wird.

Aber sei es drum. Jetzt geht es erst mal an den Strand.

Den Weg den ich kenne, kann ich leider nicht gehen. Zumindest wollte ich jetzt nicht auch noch so dreist sein und einfach so durch den Ferienpark laufen.

Also ging es erst mal Abseits der Küste entlang, in der Hoffnung irgendwann einen Abstieg zu finden.

Der ist auch gar nicht so weit entfernt. Nur leider sehr steil und aus einem, für Kira sehr unpraktischen Metallgestell.

Das heißt sehr langsam und mit äußerster Vorsicht absteigen. Was angesichts Kiras Wasserwahn nicht einfach ist.

Aber wir haben es ohne einen Sturz geschafft und Kira kann sich nun endlich am Strand austoben.

Der Strand ist nicht an allen Stellen sonderlich schön für einen Hund zu begehen. Da es leider zum größten Teil ein Steinstrand ist.

Jedoch nicht so extrem, das es für einen Hund unmöglich ist. Kira scheint sich noch gut daran zu erinnern und sucht sich immer den Weg mit den wenigsten Steinen.

Nach einigen hundert Metern gelangen wir dann an eine schöne Stelle, in der zumindest am Strand sehr wenige Steine liegen. Da auch noch ein großer Felsen dort liegt, der sich perfekt als Lehne für mich eignet, soll dies nun der Platz sein an dem wir es uns gut gehen lassen.

Ein unglaublich ruhiger Ort. Was sicherlich auch daran liegt, dass der Strand sich für den Menschen nicht unbedingt zu baden eignet.

Ich hatte das in einem früheren Bericht ja schon mal geschrieben.

Für uns ist es hier jedoch optimal. Auch wenn wir aufpassen müssen, an welcher Stelle wir das Stöckchen ins Wasser schmeißen. Denn am Ufer sind immer noch viele Steine. Passt da unbedingt auf, dass euer Hund sich nicht verletzen kann.

 

In den nächsten Stunden spielen wir viel, entspannen uns, schießen Fotos und genießen das schöne Wetter.

Zum Abend hin machen wir uns dann langsam auf den Weg zum Auto. Die nächste Station heißt Kap Arkona, wo wir uns den Sonnenuntergang anschauen wollen.

Wir entscheiden uns noch ein wenig den Strand entlang zu laufen und eine Möglichkeit zu suchen auf die Steilküste zu gelangen.Die Metalltreppe tun wir uns auf jeden Fall nicht nochmal an.

Oben auf der Steilküste, erlangen wir noch sehr schöne Blicke auf die Küste. Kurz vor dem Feriendorf kommen wir noch auf eine kleine Dünen Landschaft, an der wir eine letzte kleine Rast machen.

Wenn ihr oben auf der Steilküste spaziert, solltet ihr euren Hund immer in eurer Nähe behalten. Wenn nicht sogar an die Leine nehmen. Es geht hier, wie der Name schon sagt, sehr steil hinab. Passt also auf euren Hund auf!

Unser Auto steht glücklicherweise noch da und so können wir uns auf den Weg nach Kap Arkona machen.

Der Weg dahin führt über eine recht unbefahrene Landstraße. Da die Besuchszeit an der Anlage am Kap Arkona schon vorbei ist, haben wir auch keine Probleme einen Parkplatz zu finden.

Außer uns, sind hier nur noch sehr wenige Menschen unterwegs. Was vielleicht auch an den mittlerweile sehr rauen und kalten Wind liegt.

Wir wandern die Steilküste durch einen kleinen Wald entlang und gelangen an eine Treppe, die uns runter zum Strand führt.

Eine sehr viel angenehmere Treppe als an dem Strand von Dranske. Wir kommen auch zur absolut richtigen Zeit an. Die Sonne verschwindet langsam hinter dem Horizont und wir können einen schönen Blick erhaschen.

Auch wenn wir ihn uns schöner erhofft hatten. Aber man kann nicht alles haben.

Da das alleine ein wenig langweilig ist, laufen wir noch etwas am Strand entlang. Bis zu einer kleinen Ruine, unweit der Anlage von Kap Arkona entfernt.

So stand da ein letztes Stück Mauerwerk im Wasser, was mal ein Haus, eine Hafenanlage oder sonstiges gewesen sein muss. Ein sehr schöner Ausblick.

Da es mittlerweile recht kalt wird und wir auch noch ein kleines Stück zu unserer Unterkunft fahren müssen, machen wir uns auf dem Heimweg.

 

Ein toller Tag geht zu Ende und wir freuen uns schon auf morgen.

 

Wanderroute - Lauterbach


Wanderroute - Strand Krepitz/Dranske


Wanderroute - Kap Arkona


Bilder



Die Nacht in unserem kleinen Apartment wurde gut überstanden. Da wir auch vom heutigen Tag so viel wie möglich haben wollen, war früh aufstehen angesagt. Abgesehen davon, müssen wir auch um 10:00 Uhr aus dem Haus sein.

Nach einer schnellen Gassi Runde am Morgen, wurde noch schnell geduscht und dann ging es auch schon ans Sachen packen.

Der Vermieter, der im selben Haus wohnt, war auch schon auf den Beinen und so konnten wir das finanzielle regeln.

Jetzt wo alles wieder im Auto ist, geht es an unser nächstes Ziel - Zur Seebrücke nach Sellin.

 

Vorher muss aber dringend was zu Essen her. Wir haben Sonntag und natürlich hat kein Bäcker auf.

Muss also die Tankstelle her halten. An einem ruhigen Fleck, in einem Wald Nähe Alt-Süllitz, machen wir ein kleines Picknick.

Gestärkt und voller Tatendrang geht es dann weiter nach Sellin. Wir finden einen Parkplatz direkt an der Seebrücke. Natürlich ist dieser Gebührenpflichtig.

Da es in dem ganzen Ort nicht anders aussieht und ich auch keine Lust habe mir einen Parkplatz außerhalb zu suchen, zahle ich die anfallende Gebühr.

7 Euro für den ganzen Tag sind schon annehmbar.

 

Die Seebrücke macht schon was her. Der erste Blick ist von weiter oben. Denn auch hier befinden wir uns an einer Steilküste.

Rechts von uns sehen wir einen großen Sandstrand, der auch schon gut besucht ist. Links ist ein Steinstrand, der von hier oben dem von Dranske ähnelt.

Natürlich entscheiden wir uns für den etwas weniger besuchten abschnitt links.

Unten an der Seebrücke angekommen, ist auch direkt ein Hundestrand. Tolle Sache. Meistens muss man dafür ja ziemlich weit laufen.

So haben wir die Gelegenheit schon mal ein wenig im Wasser zu toben.

Nach einer guten halben Stunde geht es dann für uns beide weiter. Ich wollte einfach noch mehr sehen.

Der Anfangs noch recht umgängliche Steinstrand wurde mit der Zeit wirklich zu einem Hindernislauf.

Gerade Kira hatte einige Mühe. Da sich vor uns jedoch ein völlig leerer Sandstrand auftat, entschied ich mich weiter zu gehen. Kira immer in meiner Nähe und sehr darauf bedacht ihr einen angenehmen Weg zu ebnen.

Was Richtung Wald auch ganz gut gelungen ist.

Am Sandstrand blüht Kira dann auch wieder auf. Außer ein paar Wanderern, die hier ab und zu vorbei kommen, hatten wir diesen unheimlich schönen Strand für uns ganz alleine. Da hier keine Steine am Ufer lagen, war es auch schöner Kira mit einem Stock in das Wasser zu jagen.

Der einzige Nachteil für mich war, dass Weit und Breit kein Schatten in Sicht war. Sei es drum. Kira hatte ihren Spaß.

Als mir irgendwann schon recht warm wurde, versuchte ich auch mal mein Glück im Wasser. Ein sehr kurzer Versuch. Für mich definitiv zu kalt!

Die Stunden vergingen wieder wie im Flug und angesichts der Tatsache, dass wir heute noch eine lange Reise vor uns hatten, machten wir uns auf dem Weg zum Auto.

 

Nur in welche Richtung? Nochmal zurück über das sehr steinige Gebiet? Oder doch in die andere Richtung, in der Hoffnung das es dort besser wird?

Da mir die zweite Variante besser erscheint, gehen wir weiter den Strand entlang. Ich hatte mich vorher mit einem Pärchen in Alt-Süllitz unterhalten, die mir sagten das es immer wieder Möglichkeiten gibt auf die Steilküste zu kommen.

Nach den ersten Metern, die uns wieder auf steiniges Gebiet führen, wollte ich ein Foto machen. Während ich also versuche die richtige Position zu finden um endlich abzudrücken, fällt mir auf das Kira nicht zu sehen ist.

Nach ein paar Umdrehungen habe ich dann gesehen wohin sie geflüchtet ist. Zurück an den gemütlichen Sandstrand.

Meine Ahnung, dass ihr das laufen auf den Steinen so gar nicht gefällt, war also nicht so verkehrt. Nun musste ich ein paar Minuten damit verbringen sie wieder zu mir zu bekommen. Die Richtung war ja jetzt egal. Auf beiden Seiten mussten wir mit vielen Steinen rechnen.

Aber auf der Seite, an der ich stand, sah ich schon eine Möglichkeit auf die Steilküste zu kommen.

Das würde für mich sehr anstrengend werden, da ich natürlich keine Wanderschuhe an habe. Aber für das Baby mache ich das natürlich.

 

Völlig erschöpft, aber glücklich stehe ich also auf dem Hügel der Steilküste. Wieder bei Atem, möchte ich natürlich die Aussicht genießen und wander auf einen guten Aussichtspunkt zu.

Auf dem Weg dahin, keine 100 Meter weiter, sehe ich einen einfachen Weg von und zur Küste.

Doof gelaufen denke ich mir. Also kurz über sich selber lachen und weiter zum Aussichtspunkt.

Dort angekommen hat sich die Mühe auf jeden Fall gelohnt. Da es wirklich sehr steil Bergab geht und das sehr tief, nehme ich Kira vorsichtshalber an die Leine. Man weiß ja nie auf was für Ideen dieser Hund kommt. Mir reicht die Erfahrung von unserem letzten Besuch auf Rügen.

Die Zeit wird natürlich für ein paar schöne Fotos genutzt.

 

Den Rückweg treten wir dann in dem Wald auf der Steilküste an. Ein schöner Waldweg und viele Hinweisschilder sorgen dafür dass wir uns nicht verlaufen. Kira ist natürlich auch glücklich das sie jetzt auf einem sehr viel angenehmeren Untergrund laufen kann. Auf dem Waldweg kommen uns immer wieder größere Menschengruppen entgegen. Von Alt bis Jung ist hier alles unterwegs.

Nach einer guten Stunde durch diesen herrlichen Wald, sind wir dann auch schon beim Auto angekommen.

 

Aber irgendwie ist mir noch nicht danach wieder nach Berlin zu fahren. Ich entscheide mich nochmal an einem Strand anzuhalten. Aber nicht auf Rügen. Die Überlegung ist noch nach Usedom zu fahren.

Ein großer Umweg ist es nicht wirklich. Bin mir aber nicht ganz sicher, zwecks der Fitness. Müde Auto fahren ist nie eine gute Idee.

Die Lösung war einen Strand zwischen Rügen und Usedom zu finden. Lubmin lag so ziemlich in der Mitte davon. Also ab dafür und schauen wie fit ich bin, sobald ich da ankomme.

In Lubmin fanden wir leider auch wieder nur einen Parkplatz der Gebührenpflichtig war. 2 Stunden für 2 Euro halte ich jedoch für vertretbar.

Hätte ich jedoch gewusst, dass der Hundestrand am anderen Ende liegt und da auch noch ein Parkplatz ohne Gebühren vorhanden ist, hätte ich mir das Geld sparen können. Aber was soll`s.

Auf dem 1 Km langen Weg zum Hundestrand besorge ich mir noch ein Fischbrötchen und ein kaltes Bier.

Mein Abendessen findet somit am Strand statt und Kira darf sich nochmal austoben. Der Hundestrand in Lubmin ist wirklich gut besucht.

Der coolste Hund war jedoch ein Schäferhund, der zeitgleich mit uns ankam. Dieser kam, sobald ich mich hingesetzt habe, sofort auf mich zu und wollte dass ich seinen Ball schmeiße.

Als wenn wir uns schon zig Jahre kennen. Sehr zutraulich und Mega lieb.

Ein paar Minuten später hat er das ganze auch bei einer Gruppe von ca. 7 Leuten gemacht. Die waren einfach nur spazieren und wussten gar nicht wie ihnen geschieht. Jedem einzelnen hat er den Ball vor die Füße gelegt. Einem nach den anderen. Doch leider ist keiner darauf eingegangen.

Nach kurzer Überlegung den Sonnenuntergang auf Usedom zu erleben, entscheide ich mich doch dagegen. Die Augen wurden schon schwerer und es liegt noch gut 3 Stunden Fahrt vor uns.

Usedom….wir sehen uns ein anderes Mal.

 

Auf dem Weg nach Berlin fahren wir noch durch Greifswald. Da der Hafen mir nichts anderes übrig lässt, als noch ein paar Fotos zu machen, also noch mal ein kurzer Stopp. Jetzt reicht es aber. Zurück nach Berlin. Zurück in den Alltag. Natürlich mit Stau….  

Wanderroute - Sellin


Wanderroute - Lubmin Strand


Bilder



Gesamtfazit

Rügen, du bist immer eine Reise Wert.

 

Der Strand zwischen Krepitz und Dranske hat es mir wirklich angetan.

Er ist wegen seiner Algen und den Steinen nicht schön zum Baden. Aber Kira hat dort definitiv immer ihren Spaß.

Die Aussicht ist einfach herrlich und man hat eine Menge Ruhe.

Im Gegensatz zu den meisten überlaufenen Stränden.

 

Kap Arkona haben wir diesmal nur kurz besucht.

Da dieser Ort eher etwas für den Menschen ist.

Wer aber mal einen schönes Museum besuchen will, ist hier absolut richtig.

Die Aussicht von der Steilküste ist natürlich auch eine Reise Wert.

 

Sellin und seine Seebrücke sind wirklich schön.

Das nächste mal wissen wir einen besseren Weg zu dem verlassenen Strand.

Und wenn wir uns nur in dem wundervollen Wald aufhalten, machen wir auch nichts falsch.

 

Lubmin war zwar nur ein kurzer Zwischenstopp, aber das Städtchen scheint ein angenehmer Ort zu sein.

Im Gegensatz zu dem Kilometerlangen Strand kommt einem der Hundestrand zwar ein wenig klein vor, aber erfüllt seinen Zweck.

Unterkunft

Nach langer Suche, haben wir uns für den "Landsitz Rügen" im kleinen Örtchen Polchow entchieden.

Ein kleines Apartment mit zwei Zimmern.

Für größere Gruppen, haben sie auch größere Apartments.

Nachdem ich gebucht hatte, habe ich mir die Bewertungen auf booking.com durchgelesen.

Alles in allem nicht sonderlich gut. Da ich jedoch nur ein Platz zum schlafen brauchte, dachte ich mir ich versuche mein Glück.

 

Die Tatsache, dass mir der Schlüssel ausgehändigt wurde obwohl der Vermieter keine Sicherheit hatte, ist schon mal ein großer Pluspunkt!

Nachdem ich Abends im Apartment war, habe ich jetzt auch nichts gefunden, dass eine schlechte Bewertung rechtfertigen würde.

Gut die Möbel haben ihre besten Jahre hinter sich.

Die Küche wurde wahrscheinlich auch irgendwo sehr günstig erworben.

Aber für ein Wochenende reicht es vollkommen aus.

Das Bad ist modern ausgestattet und war auch sehr sauber.

 

Wir hatten alles was wir brauchten und würden auch mehrere Tage hier aushalten.

Ok....Abgesehen von der Couch. Die war sehr unbequem.

 

Landsitz Rügen