Volkspark Rehberge


Die wohl schönste Seite vom Berliner Stadtteil Wedding.

 

Der Volkspark Rehberge bietet den Besuchern neben Spazierwegen und Liegewiesen auch Tiergehege, Spielplätze, eine Rodelbahn mit 20 Metern Höhenunterschied, Sportplätze, Gastronomie und eine Freilichtbühne.

Hier gibt es also für Mensch und Hund viel zu erleben.

Zeit diesen Park mal einen Besuch abzustatten.


Wir sind heute eher zufällig hier.

 

Meine Schwester ist gerade in eine neue Wohnung, unweit des Parks gezogen und wir haben erst mal ein wenig beim Umzug geholfen.

 

Da wir aber schon in der Nähe sind, wollen wir es uns gerne nach der Arbeit gut gehen lassen.

 

 

 

Wir betreten den Park vom Nordosten her und sind schon mal von der schönen Natur beeindruckt.

 

Wie es der Zufall so will, landen wir natürlich gleich beim Wasser.

Rechts von uns ist der kleine Sperlingsee und links der etwas größere Möwensee.

 

Natürlich will Kira sofort ins Wasser. Wir haben die ersten wärmeren Tage dieses Jahr hinter uns und da darf eine Abkühlung nicht fehlen.

Kira versucht es als erstes am Sperlingsee. Doch ein hoher Zaun verhindert jede noch so große Mühe.

 

Nach einem vermischten Blick aus Verwirrung und Traurigkeit, kann ich sie doch dazu überwinden weiter zu laufen.

 

Den Möwensee übersieht sie zunächst einmal, da der entgegenkommende Hund fürs erste interessanter ist. Glück hätte sie eh nicht gehabt, da der Zaun an dieser Stelle noch höher war, als der beim Sperlingsee.

 

Nach einigen Metern kommen wir auch schon an der ersten Gastronomie vorbei. Obwohl Gastronomie etwas zu hoch gegriffen ist. Eher ein kleiner Imbiss mit gemütlicher Terrasse.

 

An der Kreuzung entscheide ich mich nach links zu laufen, um Kira doch noch die Möglichkeit zu geben ins Wasser springen zu können.

 

Doch leider müssen wir feststellen, dass der komplette See umzäunt ist.Das findet vor allem Kira nicht sonderlich gut.

 

Aber Kira wäre nicht Kira, wenn sie nicht doch noch einen Weg finden würde.

Der Zaun ist mittlerweile nur noch Kniehoch und als sie eine geeignete Stelle gefunden hat, wird dieser auch prompt übersprungen.

 

Nach ihrer Abkühlung ging es dann mit einem weiteren Sprung wieder zurück auf den Spazierweg.

 

Da uns mittlerweile sehr viele Kinder entgegenkommen, nehme ich sie lieber an die Leine. Es war einfach zu viel los an diesem Tag und der Weg anfangs noch recht schmal. Lieber kein Risiko eingehen.

 

Danach ging es für uns in das Herz des Parks. Sprich zu den Riesengroßen Wiesen.

 

Die Wege dorthin sind sehr breit und schön angelegt. Umgeben von einem kleinen Wäldchen, kann man hier wirklich in Ruhe spazieren gehen.

 

An den Wiesen angekommen, sahen wir auch gleich das gewohnte Bild aller Parks in Berlin.

Viele Menschen die es sich mit Decken bequem machen, Fußball spielen, Frisbeescheiben werfen, oder verschiedenste Kunststücke bewerkstelligen. Sogar eine kleine Gruppe, die gerade dabei war einen Film zu drehen, haben wir geshen.

 

Trotz des schönen Wetters, wäre für uns noch jede Menge Platz dagewesen um es uns auch gemütlich zu machen. Aber das wollten wir heute nicht. Wir wollten lieber laufen.

 

So ging es weiter am Rand des Parks entlang mit dem Ziel – Tiergehege.

 

 

Dort angekommen, war ich etwas überrascht von der Umzäunung.

Zäune scheinen einen Spezialität hier zu sein.

 

Die Gehege waren nicht nur mit einem, sondern gleich 2 Zäunen versehen. Oben drauf noch ein Stacheldraht.

Das wird sicherlich seine Gründe haben. Aber durch die 2 Zäune kann man nur schlecht hindurchsehen, was gerade für Kinder sehr schade ist.

Allerdings weiß ich nicht ob es die Möglichkeit gibt, dass die Kinder auch in die Gehege rein können.

 

Nach Umrundung des Geheges, landeten wir wieder auf der großen Wiese. Vor uns die Sportanlage Rehberge.

 

Diese haben wir jetzt mal abseits der Wege umrundet und landeten schließlich bei dem sogenannten Tanzplatz.

 

Eine Art „Amphitheater“, das seine besten Zeiten schon lange hinter sich hat. Aber trotzdem schön anzusehen war.

 

Irgendwann landeten wir wieder auf der Strecke, von der wir gekommen sind. Das war uns natürlich zu langweilig und wir machten uns auf in den kleinen Wald.

Ein kleiner Trampelpfad hat uns dann sicher wieder zu dem Imbiss geführt, an dem wir schon gestartet sind.

 

Da noch genug Luft vorhanden war, gingen wir dann noch einen kleinen Bogen um den anfangs schon kurz gesehenen Sperringsee.

Natürlich war auch dieser komplett umzäunt.

 

 

 

Der Park eignet sich super für einen Spaziergang und einige soziale Kontakte unter Hunden.

 

Auf den großen Wiesen könnt ihr euren Hund schön austoben und für die Hundebesitzer mit Kind, gibt es reichlich schöne Spielplätze.

 

Aber gerade weil hier so viele Kinder unterwegs sind, kann man den Hund nicht immer frei laufen lassen.

Schade ist auch, dass der Hund nicht an die Gewässer ran kann.

 

Im Großen und Ganzen eignet sich der Park wunderbar für ein Picknick und Spielspaß mit dem Hund.

 

Aber er kann sich halt leider nicht überall frei bewegen. Zumindest bin ich da immer sehr vorsichtig. Gerade wenn die Spielplätze nicht umzäunt sind.

Und das, obwohl die Damen und Herren von der Stadtverwaltung hier sonst alles umzäunen.

 


Anfahrt

Wamderroute


Bilder