Spreewanderung


Im Herzen von Berlin.

 

Diese Spreewanderung haben wir jetzt schon ein paar mal gemacht.

Einfach mal rein in das große Getümmel, ist eine gelungene Abwechslung für Kira und mich.

 

Berlin wächst stetig und wir bleiben gerne auf dem laufenden, was hier eigentlich so passiert. Zumal es immer wieder schön ist, die Jahrzehnte alten Gebäude zu betrachten und etwas für die Kultur zu tun.


Unser Trip beginnt am Bahnhof Ostkreuz.

 

Ein super Knotenpunkt wie wir finden. Denn sobald ihr an der Spree angelangt seid, könnt ihr euch entscheiden, ob ihr Stadteinwärts oder Stadtauswärts lang wandert.

Die Wanderung Stadtauswärts, bis hin zum Müggelsee, hat definitiv auch seine Reize. Aber heute heißt unser Ziel Sightseeing des Stadtkerns.

 

Also machen wir uns vom Bahnhof erst mal auf zur Spree.

Kira riecht das Wasser natürlich wieder aus beachtlicher Entfernung und ist spätestens beim Überqueren der Elsenbrücke bereit rein zuspringen.

Da es hier jedoch keine Möglichkeiten gibt auch wieder aus dem Wasser heraus zu kommen, muss sie sich noch etwas gedulden.

 

Zu Beginn dieser Tour ist es euch noch nicht möglich, komplett am Ufer der Spree entlang zu spazieren.

Die „Arena Berlin“ kreuzt euren Weg schon nach wenigen Metern und ihr müsst diese umgehen.

Da der Umweg sich in Grenzen hält und der Hallenflohmarkt auf dem Gelände definitiv einen Besuch wert ist, laufen wir hier dennoch gerne entlang.

Leider hat der Flohmarkt nur am Wochenende seine Pforten geöffnet.

 

Sobald ihr am Ende des Areals angekommen seid, müsst ihr jetzt der Hauptstraße bis zur Oberbaumbrücke folgen.

Die Brücke ist das Wahrzeichen vom Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg und nicht zu verfehlen.

Wir überqueren die Brücke ,um zur East Side Gallery am anderen Ufer zu gelangen.

Ein absolutes Muss für so eine Spreetour.

Die East Side Gallery ist ein Denkmal der Berliner Mauer und beliebtes Ziel von Touristen.

Was natürlich bedeutet, dass hier einiges los ist. Der Gehweg ist immer komplett überfüllt, da die Menschen hier ihre Fotos schießen wollen.

Von daher entscheiden wir uns, in die kleine Parkanlage zu gehen und uns das ganze von der anderen Seite anzuschauen.

Die Parkanlage erstreckt sich auf ca. 500 Meter und Kira kann jetzt auch mal ein wenig toben.

Ihr solltet nur aufpassen, dass euer Hund nicht den Sprung in die Spree wagt. Denn leider gibt es auch hier noch keine Möglichkeit wieder an Land zu kommen.

 

Von der East Side Gallery geht es jetzt in Richtung Janowitzbrücke weiter. Leider wieder nicht direkt an der Spree entlang und so muss die ca. 2 Km weite Strecke an der Hauptstraße weitergeführt werden.

Ab dem Bahnhof Janowitzbrücke geht es endlich (fast) ununterbrochen nur noch am Ufer der Spree entlang.

 

Die nächste Zwischenstation heißt Alexanderplatz.

Bis dahin kommt ihr an etlichen Cafés und Restaurants vorbei, deren schöne Terrassen zu einer Verschnaufpause einladen.

Bis zum Spreeufer am Alexanderplatz, ist der Weg gut angelegt und es bieten sich jede Menge Sitzmöglichkeiten, um die Aussicht zu genießen.

 

Das Spreeufer am Alexanderplatz ist zumindest zur Zeit ein absoluter Horror.

Die Baustellen der neuen U-Bahn Linie und des Stadtschlosses zerstören wirklich alles Schöne hier.

Wir sind gezwungen einen großen Bogen zu laufen, um dann wieder an das Spreeufer zu gelangen.

Immerhin können wir auch einen Blick auf das rote Rathaus werfen und den kleinen Teil des Parkes, der nicht bebaut wird, begehen.

Der Umweg endet nach dem überqueren der Karl-Liebknecht-Straße und wir finden uns direkt vor dem Berliner Dom wieder.

Dieser ist die nächste Attraktion auf unserer Tour und wir empfehlen euch, den Berliner Dom einmal zu umrunden.

So nehmt ihr gleich noch das "Alte Museum" mit. Zwei wirklich schöne Gebäude, mit einer großen Rasenfläche davor.

Danach setzen wir unsere Tour am Ufer fort und machen eine kurze Rast im James-Simon Park.

Dieser liegt direkt am Fuße des Bahnhofs Hackescher Markt. Er ist nicht sonderlich groß, reicht aber, um ein wenig mit Kira zu spielen.

 

Von hier an geht es jetzt ohne Hindernisse komplett am Ufer der Spree entlang, bis hin zum Regierungsviertel.

Der Weg bis dahin ist recht abwechlungsreich mit Gastronomie und kleinen Grünflächen versehen.

Am Regierungsviertel angekommen, gibt es jetzt auch endlich die Möglichkeit, Kira mal ins Wasser zu lassen und sie auch wieder rauszubekommen.

Am Ufer des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses, direkt gegenüber vom Reichstagsgebäude, befindet sich eine Treppe, welche zum Wasser führt.

Nichts desto trotz, braucht euer Hund Hilfe, wenn er wieder aus dem Wasser will.

Denn die Stufen führen nur bis unmittelbar zum Wasser und gehen nicht in der Spree weiter. Daher hat euer Hund keine Chance alleine rauszukommen.

Da die Stufen glatt sind, müsst ihr nur aufpassen, dass ihr nicht selber im Wasser landet.

 

Vom Reichstagsgebäude an, bis zum Hauptbahnhof, ist der Weg am Ufer jetzt auch um einiges breiter. Für uns die einzige Stelle, Kira auch mal länger von der Leine zu lassen. Weil sie hier niemanden vor die Füße rennen kann und ich sie hier auch aus dem Wasser bekomme, wenn sie reinspringt.

Am Hauptbahnhof endet unsere Tour auch schon wieder.

Vor dem Heimweg machen wir es uns meist noch auf einer der großen Wiesen im Regierungsviertel gemütlich.

 

So schön sie auch ist,  muss es nicht immer die Natur sein. Gerade für Kira ist diese Stadttour eine gesunde Abwechslung, da sie sich auch ein wenig konzentrieren muss.

Hier kann sie nicht wild umher rennen und tun wonach ihr ist.

Zwei negative Sachen sollten auf jeden Fall nicht unerwähnt bleiben.

Berlin ist wirklich alles andere als eine saubere Stadt.

Ich für meinen Teil werde auch nie verstehen, warum jeder seinen Müll auf die Straße wirft, obwohl mehr als genug Mülleimer existieren.

Das andere negative sind die ganzen Baustellen. Der Blick auf schöne Gebäude und auf die Geschichte dieser Stadt wird ständig von Kränen und sonstigem versaut.

 

Ich frage mich, ob diese Stadt jemals fertig wird?!

Wanderroute


Bilder