Falkenberger Krugwiesen


Was sich manchmal so alles direkt vor der Haustür versteckt.

 

Die Falkenberger Krugwiesen liegen nur einen Steinwurf von unserem Haus entfernt und doch habe ich sie nie wirklich wahrgenommen. Schon witzig, wenn man bedenkt das ich über 20 Jahre in diesem Bezirk verbracht habe.

 

Wir haben uns heute für diese kleine Tour entschieden, da wir leider nicht viel Zeit haben. Denn heute sind wir zu dritt unterwegs. Mit bei uns ist Coco, die unser erster Auftrag als Hundesitter ist.

Coco kommt ursprünglich aus Berlin, lebt jedoch in der Nähe von Hamburg.

Eine einjährige  Australian Shepherd Dame in der Mini Ausgabe.

 

Dann mal auf.....wir haben nur 3 Stunden.


Da die kleine Coco anfangs noch ein wenig Angst hatte neben der großen Kira zu laufen, war der Weg zum Park etwas beschwerlich

Aber sei es drum, eine gute Hand kommt schon mit jedem Hund klar. Der Weg wurde geschafft und es wurde um einiges entspannter, als ich Kira von der Leine lassen konnte.

 

Wir sind direkt gegenüber dem riesigen Gewerbegebiet (was wäre das doch für eine schöne Stelle für einen Park) in das kleine Wäldchen eingebogen.

Abgesehen von den sehr hässlichen großen Abflussrohren ein schöner Fleck Erde.

Der Weg ist gut ausgelegt und breit genug für große Menschengruppen.

Früher muss in der Mitte des Parks mal ein kleiner See gewesen sein. Davon ist nicht mehr viel übrig. Oder besser gesagt gar nichts mehr.

Der Rundweg um den ehemaligen See wäre in gut einer halben Stunde geschafft. Natürlich zu wenig für uns.

Also entschieden wir uns, weiter Richtung Norden zu laufen.

 

Ein schöner moderner Kieselweg führt hier direkt in den Stadtrandteil Ahrensfelde.

Auf halbem Weg erstreckte sich ein großer Hügel am Wegesrand, welcher natürlich erklommen wurde.

Dort oben befinden sich einige Sitzmöglichkeiten, welche jedoch leider Gottes wie so oft mit diesen scheusslichen Graffities "verschönert" wurden.

Die Aussicht von hier oben ist.....naja....bescheiden.

Wir konnten schon einen kleinen Blick auf den Park werfen, aber hauptsächlich sieht man Plattenbauten und das anliegende Coca Cola Werk. Schön ist anders!

 

Nach einer kurzen Pause ging es dann weiter Richtung Ahrensfelde.

Meine Wenigkeit hatte noch nicht gefrühstückt und es musste dringend ein Bäcker her.

Kurz vor Ahrensfelde ging der Park jedoch noch weiter und mein Interesse, wie weit das ganze noch geht, besiegte den Hunger.

Den beiden Damen hat das natürlich gut gepasst.

Coco wurde jetzt langsam ein wenig lockerer und erstarrte nicht mehr vor Respekt, wenn sich Kira in ihre Nähe begab.

Wird doch langsam.

 

Wir gingen den Parkweg also noch ca. 1 Km weiter und fanden uns dann im Gewerbegebiet rund um den BSR Recyclinghof wieder.

Gibt definitiv schönere Orte um mit Hunden eine Runde zu drehen, als zwischen zig Autohäusern.

Aber jeder Park hat nunmal sein Ende.

 

Ich konnte mir jetzt wenigstens mein wohlverdientes Frühstück kaufen.

Als wir gerade dabei waren uns zu überlegen, wo es denn als nächstes hingeht, kam auch schon der Anruf von Cocos Besitzer.

Er war auf dem Rückweg und demnach mussten wir uns auch auf die Socken machen.

Wie schnell doch 3 Stunden vergehen können.

Also ging es auf gleichem Weg zurück, um die kleine Coco wieder zu ihren Besitzer zu bringen.

Schade eigentlich. Denn sie kam so langsam in Fahrt.

 

Beim nächsten mal dann.

Wanderroute


Bilder