Rügen 2009


Im Sommer 2009 waren wir zusammen mit meiner Mutter und meiner damaligen Freundin auf Rügen.

Da seitdem schon einige Dienstage vergangen sind, ist unsere Erinnerung natürlich nicht mehr ganz so frisch.

 

Da dies ein wirklich schöner Urlaub war und es sich allemal lohnt hier her zu fahren, geben wir uns die größte Mühe, die Tage noch einmal Revue passieren zu lassen.


 

Zu Viert machten wir uns also auf den Weg nach Rügen.

Nach Bakenberg um genau zu sein.

 

Meine Mutter hatte uns ein kleines Ferienhaus auf der Anlage gemietet.

Die Anreise war schon ein kleines Highlight. Wir reisten in einem kleinen Seat Arosa,  in dem nicht nur wir vier, sondern natürlich noch das ganze Gepäck Platz finden musste. Sehr eng sag ich euch.

Doch die Fahrt wurde überstanden und auch Kira hat sich prima gehalten.

 

Wir hatten ein Haus in unmittelbarer Nähe zum Strand und

eine große Grünfläche direkt vor der Tür.

Ich kann mich daran erinnern, das der Strand, obwohl Sommer, immer recht leer war.

Das mag sicherlich daran gelegen haben, dass er steinig und voller Seetang war.

Der Strand direkt am Ferienpark hat sich demnach nicht als Badeparadies für den Menschen geeignet.

Kira machte das Ganze natürlich nichts aus. Wir waren jeden Tag hier unten und haben stundenlang gespielt.

Bis zu diesem Zeitpunkt galt Kira noch als unaustobbar. Aber selbst dieser aktive Hund kam hier an seine Grenzen.

Egal ob wir den Strand nun links oder rechtsherum gelaufen sind. In jede Richtung ging es einige Kilometer an schönen Abhängen der Küste entlang.

 

Wir machten auch einen Tagesausflug an die bekannten Kreidefelsen.

Direkt in das Nationalpark Zentrum am Königsstuhl.

Ein wahnsinniger Ausblick von hier oben. Die Kreidefelsen sind definitiv eine Reise wert.

Auf dem Weg dahin sind wir durch den schönen Wald in der Nähe von Schwirrenz gelaufen.

Mit kurzem Stopp am kleinen Herthasee, ging es dann direkt zu den Kreidefelsen.

Wenn ihr mit einem jungen Hund dort seid, lasst ihn in der Nähe der Felsen an der Leine.

Kira war damals noch sehr ungestüm und rannte durch die Welt, als sei es ihre allein.

In einem kurzen Augenblick rannte sie mit einem enormen Tempo auf die Klippen zu. Wir standen da und waren uns eigentlich sicher, dass es das war.

Glücklicherweise, hat sie kurz vorher noch eine regelrechte Vollbremsung eingelegt.

Die Herzen standen jedoch erst mal still.

 

Unser zweiter Ausflug führte uns nach Kap Arkona. Mit seinem schönen alten Leuchtturm und dem Museum für Schifffahrt.

Euer Hund hat hier nicht sonderlich viel zu erleben. Soviel schon mal vorweg.

Kap Arkona ist eine Sightseeing Tour, bei der es nicht viel Möglichkeiten für den Hund gibt, sich auszutoben.

Aber das muss ja auch nicht immer auf dem Plan stehen. Auch der Hund braucht mal eine Auszeit.

 

Der letzte große Ausflug ging direkt auf das Meer.

 Wir mieteten uns ein Motorboot und machten die Küste unsicher. Trotz Kiras mittlerweile entstandener Liebe zum Wasser, hat sie sich brav an Deck gehalten.

Wenn ihr die Möglichkeit zu so einer Bootstour habt, egal wo das nun ist, dann tut es. Euer Hund wird die Erfahrung lieben und sich auch schnell daran gewöhnen.

 

Nach vielen langen Strandspaziergängen und unseren Ausflügen, ging es dann wieder in die Heimat.

Im Seat Arosa...mit noch mehr Gepäck.

Aber wer das eine will, muss das andere mögen.

Der Ferienpark und Strand

Kap Arkona

Wanderroute zu den Kreidefelsen


Bilder




gesamtfazit


Oh geliebtes Meer.

Nach den Bergen, ist das Meer wohl mein zweitliebstes Reiseziel. Kira liebt es sowieso. Soviel Wasser für so einen "kleinen" Hund.

 

Ihr habt immer Wasser in der Nähe und es gibt schöne Wälder zum spazieren gehen.

An der Ostsee findet ihr auch immer wieder Strandabschnitte, die für Hunde gedacht sind. Mal sind sie etwas größer. Mal etwas kleiner.

Achtet nur darauf, dass ihr trotzdem genügend Wasser dabei habt. Salzwasser ist nicht gut für den Menschen, also auch nicht gut für den Hund.

Wenn euer Hund zuviel davon trinkt, geht das sehr schnell auf die Verdauung.

 

Daher ein Tipp am Rande:

 

Fügt dem Futter eures Hundes ein paar Möhren bei. Das hilft er Verdauung und ist gesund.

 

Ein Ausflug zu den Kreidefelsen sollte auf jeden Fall in eurer Liste stehen. Spaziert mit euren Hund durch den schönen Wald, damit er sich vorher schön austoben kann.

 

Kap Arkona ist zu recht ein beliebtes Ziel von Touristen.

Hier findet ihr wenig Wald, jedoch große Wiesen.

Ihr könnt für einen kleinen Eintritt auf den Leuchtturm und die Aussicht genießen. Ich weiß nicht wie das heute ist, aber damals dufte Kira nicht mit in den Leuchtturm.

Die unterkunft


Zum damaligen Zeitpunkt waren die Ferienhäuser nicht besonders luxuriös.

Was uns bodenständige Typen nichts ausgemacht hat.

Da es an nichts wichtigem gefehlt hat.

Wir hatten ein Ferienhaus mit einem großen Wohnzimmer, offener Küche, einem Bad und 2 Schlafzimmern.

Die Küchenmöbel waren nicht die modernsten, erfüllten jedoch ihren Zweck.

Das Bad war mit einem Waschbecken, einer Dusche und Toilette ausgestattet.

Im Wohnzimmer befand sich eine Couchgarnitur und ein kleiner Röhrenfernseher.

Direkt am Eingang befand sich die große Terrasse, auf der jeder Tag gemütlich ausgeklungen werden konnte.

Der größte Nachteil an der Ferienanlage war, dass die Häuser nicht einzeln umzäunt waren.

Das ist mit so einem Hund schon etwas anstrengend. Glücklicherweise war Kira schon immer ein Menschenfreund und in keinster Weise ein Wachhund.

Es sollte von euch jedoch beachtet werden, solltet ihr hier auch mal Urlaub machen wollen.

 

Am ganzen Strand lang gibt es noch verschiedene Ferienparks, die sich im Aufbau nicht wesentlich von unserem unterscheiden.

Nach Recherchen im Internet, liegt der Unterschied in der Ausstattung. Wer also großen Wert auf Luxus legt, sollte eine der anderen Möglichkeiten wählen.

 

Ansonsten seid ihr am Strand des Ferienparks völlig frei und niemand beschwert sich über den Hund.

Wie gesagt, eignet sich dieser jedoch nicht für den Menschen zum baden.

Doch kein Problem. Einige hundert Meter weiter gibt es einen schönen großen Hundestrand, mit weichem Sand und ohne Seetang.